Karpatenreise 2026 Tag 15 29.04.2026

29.04.2026 Lviv / Ukraine - Vidnyky/Ukraine

Harald Platzgummer

4/29/20262 min lesen

Tag 15 Karpaten-Reise 04 2026 - Schlechte Wege und eine Unterkunft die keine ist

Heute hatten wir nur knapp 40 km Tagesetappe aber diese waren angefüllt mit schlechten Wegen, zwei Pannen und einer tollen Unterkunft welche wir nicht beziehen konnten.

Nebenstrecken und schlechte Wege

Komoot hat uns heute eine schöne Route geplant. Von den ca. 40km die wir vor uns hatten waren ca. 20 km Nebenstrecken welche hauptsächlich aus Sand- und Schotterpisten bestanden. Wir haben es gemütlich angehen lassen und sind ca. 11:00 auf Lviv losgefahren und haben für die 40 km weit mehr Zeit gebraucht als wir uns vorgenommen hatten. Das schöne daran war - wir haben das wirkliche Dorfleben der Ukraine gesehen. Das negative daran - die Wegverhältnisse haben zu Ausfällen am Rad meines Begleiters geführt.

Schlechte Wege und Schwachstellen

Die schlechten Wegverhältnisse führten dazu, dass einer der vorderen Lowrider brach, funktionsunfähig wurde und das Schutzblech verbog.
Mit Tape und Kabelbinder haben wir versucht eine provisorische Lösung zu bauen. Diese sah ganz gut aus, hat aber nur ca. 5 km gehalten dann gab das Provisorium seinen Geist auf. Also Satteltasche auf den Gepäckträger und weiter ging es.
In der nächsten größeren Stadt werden wir eine neue Satteltaschenhalterung suchen.


Unterkunft - Welche Unterkunft

Nachdem wir dann alle Hoppelkilometer hinter uns hatten sind wir bei unserer Unterkunft angekommen. Leider haben wir unseren Gastgeber nicht erreicht und nach etlichen Anrufen und Kommunikation über Booking.com stellte sich heraus, daß er uns dieses Haus heute leider nicht anbieten kann dafür alternativ eine Unterkunft in Lviv. Naja - da kamen wir gerade her.
Also diese Unterkunft stornieren, und eibe neue Unterkunft suchen. Wir hatten Glück und haben ein schönes Hotel ganz in der Nähe gefunden.

Impressionen des Tages

Wir kamen an etlichen verfallenen Kirchen und der verfallenen Burgruine Stare Selo vorbei. Sie ist eine monumentale Festungsruine aus dem 15.–17. Jahrhundert Sie gilt als eines der größten Schlösser des Landes, und beeindruckt durch ihre massiven Wehrmauern.
Die Dörfer durch die uns Komoot auf unserer Hoppeltour geführt hat, haben sehr viele verlassene Häuser welche dem Untergang geweiht sind. Direkt daneben sieht man dann den selben Stil von Haus, gepflegt mit einem Garten der für die nächste Aussaat vorbereitet ist und glückliche Hühner die frei herum laufen dürfen.